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Mercury Comet Custom Baujahr 1962

 

Mercury Comet Custom

Der Mercury Comet wurde in den USA produziert und sehr erfolgreich verkauft. Der Comet war die kleinste Variante im damaligen Mercury Portfolio. Aus europäischer Sicht schon sehr stattlich mit einer Gesamtlänge von ca. 5 Meter. Gepaart mit einem leistungsstarken 2,8 Liter Motor mit einer Leistung von 101 PS ist der Comet für die Zeit der 60er schon sehr ordentlich motorisiert.

Der Mercury Comet Custom war sehr beliebt, da dieser schon zahlreiche komfortable Details und ein wunderbares Design im Vergleich zum Mitbewerb wie Ford Falcon, Dodge Dart usw. aufwies. Sozusagen die Luxusklasse der damaligen upper Class.

Custom - bezeichnet die gehobene Ausstattung des Mercury Comet und beinhaltet:

  • 2-Farb Lackierung
  • 2-farbige Innenausstattung
  • de luxe Lenkrad
  • Edelstahlapplikationen und Seitenfensterrahmen
  • hintere Armstützen mit integrierten Aschenbechern
  • Zigarettenanzünder
  • konturierte Vinylsitze

 

Besonderheiten:

  1. 2speed merc o matic transmission, das Zweigang-Automatikgetriebe ist in der heutigen Zeit schon eine Besonderheit. Verblüffend ist die sehr schöne geschmeidige Funktion, die keinerlei Nervosität aufkommen läßt. Der Verbrauch liegt bei sehr guten 10 bis 11 Liter. Es stellt sich die Frage, wo blieb der Fortschritt der letzten 55 Jahre in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Ökonomie? Man bedenke die Specs von 2,8 Liter / 6 Zylinder, das komfortable Fahrzeug und die einfachste Technik von Vergaser etc.
  2. Comet Custom, die Ausstattungsvariante Custom beinhaltet „two town“ colours. Die zweifarbige rot – weiss Lackierung setzt sich im Innenraum fort. Die Farbvariante des vorgestellten Comet Custom ist sehr selten zu finden und ist das große Highlight der Mercury. Ein so wunderbares und bemerkenswertes Interior ist selbst bei hochwertigsten Oldtimer-Vollexoten kaum zu finden.
  3. Historie, der Mercury Comet der Old Vintage Garage stammt aus Californien. Das perfekte Klima für Fahrzeuge und die daraus entstehenden Oldtimer in Californien belegt der Mercury Comet mit seinem ungeschweißtem Zustand. Der Mercury Comet ist ein wunderbarer Survivor und ist als Collector Car eingestuft.
  4. Matching Numbers, der Begriff “Matching Numbers” wird im Zusammenhang mit Oldtimern verwendet. Es bedeutet, dass der Oldtimer mit demselben Motor, Getriebe, Hinterachse ausgerüstet ist, mit dem er bei Produktion vom Band lief. 
  5. California Black Plate, schwarze Kennzeichen mit gelber Schrift, die zwischen 1963 und 1969 in Californien ausgegeben wurden. Fahrzeuge, die mit einem Original Black Plate versehen sind, zählen zu den weltweit gesuchtesten Fahrzeugen. Der Mercury Comet der Old Vintage Garage war bis zuletzt vor seinem Weg nach Europa in Californien auf 2 Vorbesitzer mit der Black Plate Nummer zugelassen. Das Fahrzeug wurde mit den Originalkennzeichen erworben. Sehr, sehr selten und in einem wunderbaren Sammlerzustand.

On the road

Den Mercury fährt sich sehr schön, und die perfekte und wunderbare Innenausstattung machen jede Fahrt zum Hochgenuss. Der Comet zieht wunderbar und gelassen seine Bahn und läßt keinerlei Hektik aufkommen. Der 6 Zylinder unterstreicht dies mit seiner ruhigen und etwas fauchigen Auslegung des fordtypischen Motors. Für die Old Vintage Garage war es ein sehr guter Entschluß, die Sammlung mit einem „small US-car“ zu bereichern. Die Zuverlässigkeit wurde bei der Alpen Tour 2017 belegt mit einer Fahrt, die niemals in Vergessenheit geraten wird. Full Size ist spitze aber auch nicht immer die beste Wahl bei großen Ausfahrten und Touren ins Hochgebirge und dessen Pässe. Eine entschleunigte Zeitreise gepaart mit wunderbaren Eindrücken durch die Eleganz des Oldtimers.

Das Fahrzeug der Old Vintage Garage stammt aus Californien und wurde jahrelang vom Vorbesitzer gepflegt. Altersbedingt trennte sich der ältere Herr von seinem geliebten und mit viel Liebe gehegten Mercury Comet.

Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Erneuerungen vorgenommen, und das Fahrzeug wurde immer auch technisch auf sehr hohen Stand gebracht. Alle Arbeiten wurden korrekt und mit dem amerikanischen perfekten Arbeitsstil ausgeführt. Daß der Oldtimer ausschließlich im sonnigen Californien seine Heimat hatte, wird durch den sehr guten Zustand offenbart.

Wahlweise gab es den Motor mit 140 cui - 2,4 l und 170 cui mit 2,8 l. Der Comet der Old Vintage Garage hat den leistungsstärkeren 170 cui mit 2,8 l verbaut.

Ein V8 Motor war vor dem Produktionsjahr 1962 noch nicht verfügbar, wobei das Fahren mit dem Reihen 6 Zylinder mit der wunderbaren Panoramasicht über das rote Cockpit hinweg durchaus äußerst reizvoll ist.

Mercury Comet - History

Mercury - eine Division von Ford. Der Comet wurde von Edsel, dem Sohn des alten Ford designed. Ursprünglich unter der Marke Edsel geplant und konzipiert. Die Firma Edsel konnte leider nicht überleben. Um die komplette Designausarbeitung des ursprünglichen Edsel nicht zu verwerfen, wurde diese als Mercury Comet übernommen und realisiert. Die ursprüngliche Formgebung der Front wurde dem Mercury Konzern dezent angepasst. Durch den großen Meister Edsel wurde eine sehr harmonisch Design-Ikone geschaffen. Zahlreichste Details unterstreichen das wunderbare Design des Mercury Comet Custom. Die Datails reichen vom Innneraum bis hin zu den Radkappen mit einem durchdachten und stimmigen Gesamtkonzept. In der Epoche Ende der 50er/Anfang der 60er legte man besonderen Wert auf die Anmutung eines Design-Cockpits mit sehr viel Chrom, was bei dem Comet der Old Vintage Garage besonders schön gelungen ist in Verbindung mit der rot-weißen Innenausstattung. So fühlt man sich bei jeder Fahrt auch optisch in die 60er Jahre zurück versetzt.

Technische Daten

Hubraum: 2,8 l / 170 cui

Zylinderzahl: 6 in Reihe

Leistung: 101 PS bei 4400 u/min

Drehmoment: 212 Nm bei 2400 u/min

Verdichtung: 8,7:1

Kaufpreis 1962: 2450 USD

Leergewicht: ca. 1230 kg

Spannung: 12Volt

Getriebe: 2 Gang merc o matic

Bremsen: Trommelbremsen auf allen Rädern

Treibstoff: Otto Benzin

*Nur auf Produkte von Wagner-Spezialschmierstoffe und nur für Endkunden. Nicht mit anderen Rabatten kombinierbar.

Fachwissen - "aus der Praxis - für die Praxis"

Nachfolgend finden Sie einen Fachfilm über unseren wunderbaren Mercury Comet. In diesem Beitrag wird das Singen von Hinterachsen, heulen Hinterachsen, Geräusche ausführlich erklärt, die merklichen Verbesserungen mit dem Einsatz von Additiven dargestellt und im Detail dokumentiert. Mit dem Einsatz von Micro Ceramic von Wagner classic Oil wurde eine erhebliche Verbesserung erreicht. Selbstverständlich ist es keine "Reparatur" im eigentlichen Sinn. Der Effekt des Micro Ceramic als Additiv für die Hinterachse ist derart positiv, dass wir vorerst bestens damit "ruhige" Fahrten vornehmen können. Zusätzlich wurde das Getriebeöl Hypoid 85W / 140 GL5 eingesetzt um die Geräusche zusätzlich zu "dämpfen" ohne die Schmierleistung des Schmierstoffes zu gefährden. In diesem speziellen Fall wurden ca. 20 Prozent des Micro Ceramic dem Getriebeöl beigemengt. Hervorragendes Ergebnis mit geringem Aufwand und Kosten - somit ein guter Beitrag für die Verbesserung von singenden Hinterachsen. Aus langjähriger Erfahrung - sehr viele Hinterachsen bei Oldtimern und Youngtimern haben noch die originale Füllung mit dementsprechendem Ölzustand. Eine Maßnahme, die bei einer professionellen Wartung eines Oldtimers unerlässlich ist. Für den zusätzlichen Schutz bei einem Ölwechsel des Differentialöls ist eine Menge von 10 Prozent Micro Ceramic ausreichend, um das Hinterachsöl langfristig optimal zu schützen.

Wagner Micro Ceramic - universell einsetzbarer Schmierölzusatz von Hinterachsen. Reduziert die Reibung und Verschleiß.
WAGNER Micro Ceramic wird durch das Öl schnell an die reibintensivsten Teile der Hinterachse transportiert. Die äußerst kleinen Micro-Ceramic-Teilchen lagern sich dort in den unebenen Metalloberflächen der Stirnräder und des Tellerrades ein. Zusätzlich erfolgt bei Kurzstrecken eine aussreichende Grundschmierung mit Notlaufeigenschaften. Ziel ist, durch den Einsatz der Micro-Ceramic einen dauerhaften Verschleißschutz zu ermöglichen und zu realisieren. Durch die nun glätteren Oberflächen wird das verschleißanfällige Tellerrad des Differentials besser gleiten und es entsteht so weniger Reibung um dem daraus resultierendem Verschleiß vorzubeugen.
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